Samstag, 1. September 2007

Wolfs Tor sichert Punktgewinn gegen Cottbus

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Selten war ich mit einem 1:1 gegen einen Abstiegskandidaten so zufrieden wie heute. Der Club war gegen Energie Cottbus beinahe über die gesamte Spielzeit deutlich unterlegen und präsentierte die selben Schwächen wie in den vergangenen Wochen. Immerhin Jaromir Blazek, der diesmal eine tadellose Leistung ablieferte und mit einigen grandiosen Paraden den Punkt festhielt, zeigte sich deutlich verbessert. Momentan hapert es beim FCN vor allem im Sturm. Robert Vittek, der zu allem Überfluss in der 63. Minute Gelb-Rot sah, setzte ebenso wie der eingewechselte Marek Mintal kaum Akzente, Joshua Kennedy blieb erneut blass und Ivan Saenko schlich wieder wie ein Schatten seiner selbst über den Platz. Ein Lichtblick im Nürnberger Sturm war Nicky Adler, der zu seinem ersten Einsatz im Club-Trikot kam. Beinahe hätte er dabei auch seinen ersten Saisontreffer erzielt, doch der schwache Schiri Knut Kircher erkannte sein kurz vor Schluss absolut regulär erzieltes Tor (vorher hatte Andreas Wolf nach einem Eckball von Misimovic den zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Ausgleich erzielt) völlig zu Unrecht ab.
Trotzdem darf sich der Club mit der am Ende doch gerechten Punkteteilung nicht beklagen, auch wenn gegen ein Team wie Cottbus eigentlich nur ein Sieg zählt. Nun hat Hans Meyer zwei Wochen Zeit, um die weiterhin vorhandenen Defizite zu beheben, bevor es zu Hause gegen Hannover 96 geht. Bis dahin dürften auch die verletzten Angelos Charisteas, Lars Jacobsen und endlich wieder Javier Pinola wieder mit an Bord sein.

Cosmic Casino bringen Sarah-Kuttner-Niveau ins E-Werk

Am Mittwoch trat die großartige US-Band Portugal. The Man im Erlanger E-Werk auf (Konzertbericht hier).

Das Vorprogramm bestritten Cosmic Casino, deren Sänger Richard Görlich mit komischen Sprüchen zumindest bei mir für einige Verwirrung sorgte:

"Wir sind keine Indie-Band!"
Diesen Satz rief er ohne weitere Erklärungen dem Publikum, das die Band niemals des Indie-Seins bezichtigt hatte, sondern auf Grund der eher durchwachsenen Leistung des Quintetts eher teilnahmslos herumstand bzw. -saß, zu.
Klar, dass auch auf diese kecke Behauptung - immerhin bringen Cosmic Casino ihre Musik auf einem Indie-Label raus - keine Reaktion von Seiten des Publikums folgte. Wer erwartet schon, dass er vor einem Portugal. The Man-Konzert von der Vorband mit Diskussionsanregungen auf Sarah-Kuttner-Niveau konfrontiert wird? Eben.

Überhaupt scheinen Cosmic Casino im Allgemeinen und Richard Görlich im Besonderen panische Angst davor zu haben, in die ungeliebte Indie-Schublade gesteckt zu werden.

Zumindest lassen zwei weitere schöne Sätze auf ihrer Homepage auf diese lächerliche Sorge schließen:

"Seitenscheitel is the new Vokuhila!"
und
"Bitte kommet zuhauf und bitte werdet auch keine Indiespießer."
Komisch, komisch...

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