Samstag, 5. Mai 2007

Der 32. Spieltag: Eine kleine Krise?

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Es wäre jetzt übertrieben, eine kleine Krise beim 1.FCN auszurufen. Immerhin ist ein 0:1 beim Tabellenführer keine Schande, aber es fällt auf, dass es in den letzten Wochen nicht mehr so ganz rund läuft. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass der Club im Saisonendspurt noch von einigen Teams überholt werden könnte. Deshalb gilt es nun zunächst, den Fokus auf die schweren Spiele gegen den HSV und in Hannover zu richten und das Pokalfinale vorerst hintenanzustellen.

Gegen Schalke gab es nur wenig zu holen und der 1.FCN kam in der ersten Hälfte lediglich durch den rechtzeitig fit gewordenen Jan Kristiansen zu einer Torchance. Auch in der zweiten Halbzeit war der FC Schalke klar überlegen und der Club hatte Glück, dass Schiedsrichter Florian Meyer den Gastgebern einen klaren Elfmeter verwehrte (Beauchamp hatte Kuranyi, der wenig später für das Tor des Tages sorgte, gehalten).
Einen groben Patzer leistete sich Meyer, als er Tomas Galasek nach einer vermeintlichen Notbremse (Galasek hattejedoch weder den Ball noch den Gegenspieler Altintop berührt) die Rote Karte zeigt. Galasek wird dem Club nun in den letzten beiden Saisonspielen fehlen. Der Platzverweis des Spielmachers rief - verständlicherweise - zum Teil heftige Reaktionen hervor. Für einen ersten Bundesliga-Kurzeinsatz nach seiner langen Verletzungspause kehrte Marek Mintal zurück. Es besteht also Hoffnung, dass das "Phantom" den Club womöglich schon nächste Woche aus seiner kleinen Krise herausschießt.

Doch selbst wenn der Club noch vom fünften Platz verdrängt werden sollte, hat er, da sich der VfB Stuttgart mit dem Sieg gegen Mainz einen Platz in der Champions League sicherte, den Startplatz im UEFA-Cup sicher. Nun heißt es also: EUROPA, WIR KOMMEN!

Bei Monta gewesen

Als Ende Februar "The Brilliant Masses", das zweite Monta-Album, herauskam, riefen diverse Musikzeitschriften Tobias Kuhn (mal wieder) als den besten deutschen Songwriter aus. Kein Wunder, denn der Würzburger versteht es tatsächlich wie kaum ein Zweiter hierzulande, zeitlos schöne Songs zu schreiben. Auch die Stücke auf "The Brilliant Masses" folgen nicht derzeit herrschenden Trends, sondern widersetzen sich wohltuend dem Zeitgeist. Lieblingsmusik eben, die einen ein ganzes Leben lang (oder zumindest viele Jahre) begleitet.

Selbstverständlich funktionieren die grandiosen Songs live ebenso gut wie auf Platte, wie Tobias Kuhn und seine traumhaft gut eingespielte Band gestern im E-Werk bewiesen. Spielfreude, Souveränitat und eine ausgewogene Mischung aus neuen Songs und "Klassikern" wie "I´m Sorry" und "Long Live the Quiet" - da stimmte einfach alles.

Gerne würde ich hier noch mehr schreiben, aber manchmal ist weniger doch mehr. Außerdem weiß ich nicht, wie ich hier noch mehr Lob unterbringen könnte, ohne ins Schwülstige abzudriften.

Ach ja, ob Tobias Kuhn tatsächlich der beste Songwriter dieses Landes ist, weiß ich nicht. Doch viele, die sich auf einem ähnlich hohen Niveau bewegen wie der sympathische Würzburger, gibt es nicht...

monta

Impressionen von Monta - nicht aus dem E-Werk, sondern aus dem Heidelberger Karlstorbahnhof.

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